WAZ

Theater

Heiligenhauser Zwar-Theatergruppe mit neuem Stück

Generalprobe im Ludgerustreff: Die Zwar-Theatergruppe präsentiert mit „Nächster Halt: Weihnachten“ ihre nunmehr siebte Produktion.

Heiligenhaus. Die Zwar-Theatergruppe spielt ihr diesjähriges Weihnachtsstück diesmal in den Kirchen St. Suitbertus und Alte Kirche. Es handelt sich um eine Hybrid-Präsentation. Im WAZ-Gespräch erläutert der Regisseur, worum es sich dabei handelt.

„Vorhang auf!“ heißt es in der Adventszeit gleich zweimal für die Zwar-Theatergruppe: Am 5. und am 12. Dezember stehen die Laienschauspieler mit ihrem neuen Stück „Nächster Halt: Weihnachten“ auf der Bühne.

Wobei Bühne nicht ganz richtig ist: Die Aufführungen finden in der Suitbertus-Kirche und in der Alten Kirche statt. Das Theaterstück sei quasi ein Nachzügler in der Reihe „Kunst & Kirche“, erläutert Heinz-Gerd Küster, der Regie führt. „Ich bin immer auf der Suche nach alternativen Spielorten.“ Weshalb bei der Sichtung von möglichen Weihnachtsstücken auch im Sommer die Wahl auf den Autor An­dreas Kroll fiel. „Im Kirchenraum spielbar“ steht auf dessen Website zu lesen — „und da bin ich hängengeblieben“, berichtet Küster.
Zugbegleiterin ordnet das Chaos

Worum geht es? Ein Zug mit Erster und Zweiter Klasse. Alles läuft rund, bis ein Maschinenschaden auf freier Strecke die Pläne der Reisenden durcheinander bringt. Einige bekommen sogar arge Probleme. Ausgerechnet an Heiligabend. Zugbegleiterin Kordula versucht, das Chaos zu ordnen. Allmählich kommen sich die Fahrgäste näher. Man beschließt schließlich, Weihnachten gemeinsam im Zug zu feiern. Und was macht Kordula? Sie findet die Liebe ihres Lebens. . .

Es spielen Andrea Flügge, Annelore Schmidt, Armin Merta, Brigitte Gelies, Heike Mietz, Klaus Niedergesäß, Lilo Weiler, Norbert Sindermann, Pawel Mora und Sabine Wybranietz, die die Heiligenhauser bereits aus den vergangenen Aufführungen (u.a. „MS Aphrodite“, „Die Liebestherapie“) kennen. Neu im Ensemble sind Elke Gilgen und Ursula Werner.
Mitmachen
Preisrätsel: Womit wird der Baum geschmückt?

Die Theatergruppe lobt wieder Karten aus – für drei Paare für die Vorstellung „Für die Familie kann man nichts“ im Sommer 2014.

Die Preisfrage lautet: Womit haben die Fahrgäste in „Nächster Halt: Weihnachten“ den Weihnachtsbaum geschmückt: a) Lametta b) Bratäpfel c) Wollsocken?

Die Lösung können die Zuschauer am 5. Dezember in St. Suitbertus und am 12. Dezember in der Alten Kirche jeweils um 18 Uhr finden.

Die WAZ-Redaktion nimmt die Antworten entgegen: 02056/ 9853-12, E-Mail redaktion.heiligenhaus@waz.de. Die Karten werden unter allen richtigen Antworten am 13. Dezember verlost (Rechtsweg ausgeschlossen).

Die Inszenierung findet nicht nur im Kirchenraum statt, sie gestaltet sich auch sonst anders als üblich – zum Teil inszeniert, zum Teil als szenische Lesung. „Es ist ein Experiment, wir haben das Hybrid-Präsentation genannt“, sagt der Regisseur und erläutert:

„Bindeglied zwischen den Abteilen ist die Schaffnerin. Sie schauspielert und spricht ihren Text frei, die anderen Akteure lesen vor.“ Dies stelle besondere Ansprüche an die Darsteller: „Man denkt, man müsste nur lesen, aber so einfach ist das nicht“, erklärt Heinz-Gerd Küster. Neben den wenigen Requisiten, mit denen bei dem Stück agiert wird, sollen die Menschen nämlich über ihre Stimmen wirken. Dazu habe es vor einigen Monaten eine extra Fortbildung für die Heiligenhauser Laienschauspieler gegeben, berichtet Küster.
Vorverkauf

Karten für die Vorstellungen von „Nächster Halt: Weihnachten“ am 5. Dezember (St. Suitbertus) und am 12. Dezember (Alte Kirche), jeweils um 18 Uhr, gibt es für drei Euro im Kulturbüro (Rathaus-Innenhof).

Zurück